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Kategorie: Lexika, Marketing
Adclick Wie oft wurde auf das Werbebanner geklickt? Das verrät der adclick, der in den Anfangszeiten des Banners als vorrangiger Messwert für den Werbeerfolg galt. Die adclick rate gibt das Verhältnis von Bannerklick zur "Rate" zu Seitenaufrufen (page views) an. Sie wird wie folgt berechnet: Man dividiert die Anzahl der Klicks durch die Anzahl der gesehenen Banner. Das Resultat ist die Klickrate.
Adsense Werbeprogramm für Internetseitenbetreiber von Google. Der Webseitenbetreiber legt auf seiner Seite eine Fläche fest, auf der Google dann thematisch passende Textlinks aus dem Google Adsense-Programm einblendet. Die Bezahlung erfolgt pro Klick und ist abhängig von der Höhe der Gebote bei Adsense.
Adwords PPC-Programm von Google. Werbetreibende können als Werbung gekennzeichnete Textlinks zu Suchanfragen bei Google kaufen. Die Textlinks werden auch im Rahmen des Adsense-Programms auf Internetseiten eingeblendet.
Ad Impressions Hiermit bezeichnet man die Anzahl der Sichtkontakte mit dem Werbemittel, z.B. einem Banner. Der "Sichtkontakt" zielt auf erfolgreiches Branding ab.
Affiliates Affiliates sind Teilnehmer eines Partnerprogramms (Affiliate program), also Partner des Betreibers. Affiliates platzieren Werbeobjekte (Banner, Text usw.) auf ihren Websites, um auf diese Weise Einnahmen zu generieren.
Affiliate Merchant Affiliate Merchants sind Personen bzw. Firmen, die ein Partnerprogramm anbieten. Ihre Affiliates (oder auch Partner) nutzen die angebotenen Werbematerialien, um für den Merchant zu werben.
Backlink Bezeichnung für auf eine Seite verweisenden Link. In enger Beziehung zum Backlink steht die Link Popularity. Für aktuelle Suchmaschinen wie Google oder Alltheweb ist die Anzahl, Gewichtung sowie Struktur von Backlinks eines der wichtigsten Rankingkriterien.
Brückenseite Auch Bridge Page oder Gateway Page genannt. Eine zusätzliche, vor die eigentliche Seite geschaltete Seite. Das wird vor allem dann realisiert, wenn die eigentliche Seite nicht für Suchmaschinen optimiert werden kann oder soll. Die Brückenseite übernimmt dann diese Funktion und leitet den Surfer weiter.Brückenseiten werden von Suchmaschinenoptimierer eingesetzt, um bestimmte Seiten besser in Suchmaschinen zu platzieren.
Click Popularity Unter dem Begriff Click Popularity versteht man die Maßeinheit zur Erfassung der Beliebtheit (bzw. Relevanz) einer Internetseiten oder anderer Inhalte. Man kann daraus ableiten, wie interessant diese für die Besucher sind, da nicht so interessante Seiten natürlich weniger oft angeklickt werden. Darüber hinaus ist aber auch die Verweildauer ein wichtiges Maß für die positive Bewertung. Wegen der erhöhten Gefahr der Manipulation wird die Click Popularity von zahlreichen Suchmaschinen nicht zur Bestimmung der Relevanz herangezogen.
Click rate Die click rate ermittelt das Verhältnis zwischen Werbeeinblendungen (AdImpressions) und Klicks auf die gezeigte Werbung. Werden auf einer Website beispielsweise 10.000 AdImpressions erreicht und 100 Internetbenutzer klicken auf ein Werbeobjekt, ergibt sich daraus eine click rate von 1%.
Click Through Click Through ist ein englische Begriff und beschreibt den Vorgang, den ein Surfer auslöst, wenn er in der Trefferliste eines Suchdienstes tatsächlich auf einen der Treffer klickt, sich also zum eigentlichen Angebot "hindurchklickt". Neben einem hohen Ranking in der Trefferliste ist für einen Click Through auch ein ansprechender Seiten-Titel und eine "unwiderstehliche" Beschreibung wichtig. Wird auch häufig für den Begriff AdClick verwendet, wobei hier meist das Anklicken eines Werbebanners gemeint ist.
Click-through rate Die click-through rate (CTR) oder zu deutsch "Durchklickrate" ist das Verhältnis der Gesamt-Impressions eines Banners oder Links zur Anzahl der Clicks auf das Banner oder den Link. Die CTR wird oft als Maß für die Wirksamkeit einer Werbemaßnahme genutzt.
Cloaking Cloaking bezeichnet das Präparieren von individualisierten Seiten für Suchmaschinen. Die Seiten werden speziell für die Belange der Suchmaschinen erstellt und für die verwendeten Keywords optimiert. Der Internetbenutzer selbst bekommt solche Seiten allerdings gar nicht zu sehen. Klickt er auf einen Link, der ihn auf eine Cloaking-Seite führt, wird er per Redirect direkt auf die Anbietersite weitergeleitet. So können auch Seiten mit wenig oder keinem Textinhalt in Suchmaschinen platziert werden. Das Problem: Bei falscher Anwendung werden Cloaking-Seiten durch die Suchmaschinen als Betrugsversuche angesehen. Dies kann zur Folge haben, das die gesamte Website aus dem Index (Inhalt) der Suchmaschine gelöscht und die Domain gesperrt wird.
Cost-per-action Cost-per-action ist der englische Begriff für die Kosten pro ausgeführter Handlung auf einer Internetseite. Eine Aktion kann hierbei z. B. die Anmeldung zum Newsletter oder der Kauf einer Ware sein.
Cost-per-click Cost-per-click (CPC) ist der englische Begriff für Kosten pro Seitenbesucher. Da ein Besucher mittels mehrerer Maßnahmen geworben werden kann, errechnet man z. B. die durchschnittlichen CPC, um zu erfahren, wie teuer jeder einzelne Klick war.
Cost-per-impression cost-per-impression (CPI) ist der englische Begriff für Kosten pro Darstellung. Hierbei kann die Darstellung einer Seite gemeint sein, doch in der Regel ist es die Einblendung von Werbematerial.
Cost-per-lead Cost-per-lead ist der englische Begriff für die Kosten pro zugeführten Interessenten. Ein Lead ist z. B. eine kostenlose Anmeldung zu einem Dienst, aber auch die Bestellung eines Artikels.
Deep-Links Bezeichnet einen Link direkt auf eine Unterseite der Webseite.
Deep Web Auch "Hidden Web" oder "Invisible Web" genannt. Darunter versteht man den Datenbestand, der von Suchmaschinen nicht erfasst werden kann oder darf und deshalb im Verborgenen bleibt.Der Datenbestand des "Deep Web" ist wahrscheinlich um ein vielfaches größer als der des bekannten sichtbaren Webs.
Hidden Text Auch versteckter oder unsichtbarer Text genannt. Ein Text wird in der Farbe des Bildschirmhintergrundes formatiert. Besucher sehen ihn nicht und Suchmaschinen sind farbenblind. Auf diesen Trick aus der Web-Steinzeit fallen die meisten Suchmaschinen aber nicht mehr herein. Trickreicher ist es da, Text über ein externes Style Sheet zu formatieren.
Inbound link Ein inbound link ist der Verweis (Link) einer fremden Website auf die eigene. Es ist also ein eingehender Link. Das Gegenteil ist der outbound link.
Instant Indexing Instant Indexing ist ein Website-Anmeldungsverfahren, welches von manchem Suchdienst angeboten wird. Neue Unterseiten bei diesem System angemeldeter Websites können meist innerhalb von 1 bis 2 Tagen in den Index aufgenommen werden, wenn die Suchmaschinen Instant Indexing verwenden. Normalerweise ist es nicht ungewöhnlich, dass von der Anmeldung bis zur Aufnahme in eine Suchmaschine einige Wochen vergehen.
Keyword "Schlüsselwort" oder "Stichwort". Im Web werden sie im Zusammenhang mit Suchmaschinen verwendet. Der bei einer Suchanfrage von Benutzer eingegebene Begriff ist das "Keyword". Die Suchmaschine vergleicht diese Anfrage mit ihrem Datenbestand und gibt Seiten als Treffer aus, in denen das Keyword vorkommt. Ein Keyword kann überall im Text einer Webseite vorkommen. Zusätzlich lassen sich über die so genannten Metatags zusätzliche Keywords definieren. Sie stehen in der Regel in einem Zusammenhang zum Seiteninhalt. Diese werden jedoch nicht von allen Suchmaschinen beachtet.
Keyword density Die keyword density (Suchbegriff-Dichte) beschreibt die verhältnismäßige Auftrittshäufigkeit eines Keywords (Schlüsselbegriffs). Wenn z. B. ein Keyword fünfmal innerhalb eines indexierbaren Textbereichs mit insgesamt 100 Wörtern vorkommt, hat die Seite eine keyword density von 5%. Die Höhe der keyword density sollte hoch genug für ein optimales Ranking, aber auch nicht zu hoch sein, denn Suchdienste könnten eine zu hohe Diche als "keyword stuffing" (Vollstopfen) ansehen und die entsprechende Domain abstrafen.
Keyword research Unter dem Begriff keyword research versteht man die Recherche nach geeigneten Suchbegriffen für eine Internetseite. Hierbei werden Wettbewerber und relevante Suchmaschinen analysiert aber es wird auch nach häufig angefragten keywords gesucht.
Link Popularity Link Popularity ist ein Maßstab, der die Relevanz einer Seite aufzeigen soll. Bei diesem Maßstab wird zusammengefasst, wieviele Links von Außen auf eine Website verweisen. Je mehr Links gezählt werden können, umso bedeutsamer ist diese Seite in der Regel. Es gibt Suchmaschinen, die Links mit zusätzlichen Gewichtungen versehen, je nachdem ob sie aus einer bedeutenden Quelle stammen oder nicht. Andere Gewichtungsfaktoren für die Bedeutsamkeit eines Links können auch die inhaltliche Übereinstimmung oder ähnliche Keywords sein.Mithilfe der Link Popularity als Relevanzkriterium soll Spam erschwert werden, dies führt jedoch auch zu negativen Auswirkungen bei nicht so bekannten Websites.
Meta-Tag WebSeiten enthalten auch Informationen, die nicht auf dem Bildschirm dargestellt werden, die aber von Spidern und Robots und damit von bestimmten Suchmaschinen gelessen werden können. Meta-Tags enthalten u.a. sowohl Stichworte als auch eine kurze Zusammenfassung des Seiteninhalts. Diese Informationen sind dazu da, um es Suchmaschinen zu erleichtern eine Seite in ihren Datenbestand an der richtigen Stelle aufzunehmen. Außerdem sind diese Informationen relevant für die Anzeige der Suchergebnisse.
Nameserver Ein speziell ausgestatteter Rechner, der IP Nummern in Domainnamen übersetzt. Jedesmal wenn über den Browser eine Seite angefordert wird, wird zu erst der Nameserver Ihres Providers angesteuert, der den Domainnamen in eine IP-Adresse auflöst und an den Browser zurückgibt. Domainnamen sind lediglich Aliasadressen für die eigentlich wichtigen IP Adressen (etwa 121.11.42.0). Menschen können sich nun einmal Namen besser als Zahlenkombinationen merken. Der Domain Name Server, auch als DNS-Server bezeichnet, ist ein Rechner, der Listen mit Rechnernamen und deren IP-Adressen verwaltet. Über diesen Server werden Domain-Namen nach dem Domain Name System in IP-Adressen umgewandelt. An der Umwandlung einer DNS-Adresse in die entsprechende IP-Adresse sind meist mehrere Server beteiligt, so dass es keine vollständige Datenbank mit sämtlichen IP-Adressen und Alias-Namen zu geben braucht.
Page Rank Der Page Rank ist ein durch die Suchmaschine Google eingeführtes 'Qualitätskriterium', welches die Position in den Ergebnissen bei Google selbst sowie in allen von Google belieferten Suchdiensten beeinflusst. Der Page Rank zeigt an, wie oft von fremden Websites auf Ihre Internetseite gelinkt (verwiesen) wird und wertet dabei auch die Qualität der verlinkenden Seite. Allerdings werden 'nur' bei Google indexierte Verweise in den Page Rank mit einberechnet.
Page Jacking Betrügerische Methode, um Seitenaufrufe im Web zu generieren. Dabei wird einer meist sehr gut besuchten Website am Webmaster vorbei ein JavaScript mit einer Weiterleitung eingefügt. Diese hat zur Folge, dass User beim Anfordern der originalen URL automatisch auf die Site der Piraten weitergeleitet werden.
Paid inclusions Wird eine Internetseite gegen Bezahlung in den Index einer Suchmaschine aufgenommen, so nennt man diese kostenpflichtige Aufnahme paid inclusion.
Paid ranking Durch paid rankings (bezahlte Positionierung) ist es möglich, bestimmte Positionen in Suchdiensten käuflich zu erwerben. Meistens geschieht das mithilfe einer sogenannten Positions-Auktion. Bis jetzt gibt es aber zumindest in Europa nur wenige Suchdienste, die mit Paid Ranking arbeiten. Meistens sind dies PPC-Suchmaschinen.
Paid submission Englische Bezeichnung für "gebührenpflichtige Anmeldung". Mithilfe von paid submissions werden Websites bei Suchmaschinen gegen die Entrichtung einer Gebühr angemeldet, was meistens in Verzeichnissen erfolgt. Die Entrichtung der Gebühr gewährleistet in der Regel nur die Bearbeitung der Anmeldung innerhalb eines bestimmten Zeitraums, nicht jedoch die Aufnahme der Website. Über die Aufnahme entscheiden letztendlich die Redakteure der Verzeichnisse.
Pay-per-click Pay-per-click bedeutet, dass eine Bezahlung je Klick erfolgt, d.h. es wird nicht für die einfache Einblendung von Werbung bezahlt, sondern lediglich für eine Aktion des Benutzers (Klick).
Pay-per-lead Pay-per-lead bedeutet "Bezahlung pro Einblendung". Eine Online Werbekampagne kann im pay-per-lead System abgerechnet werden. In diesem Fall bezahlt der Werbetreibende nicht die Einblendung von Werbung, sondern lediglich eine erfolgte Aktion, wie z. B. eine Newsletter-Bestellung oder einen Kauf.
SEM Die Abkürzung SEM steht für "search engine marketing", also Suchmaschinen-Marketing. Hierzu gehören die Bereiche Suchmaschinenoptimierung, Keyword-Positioning (Sponsored Advertising) und Paid Listings. SEM ist also der Obebegriff über allen Aktivitäten zur Positionierung in Suchmaschinen und Verzeichnissen.
SEO Mit SEO (Abkürzung für search engine optimization) meint man Anstrengungen zur Verbessern der Platzierung einzelner Internetseiten oder ganzer Websites in Suchmaschinen.
Usability Zu Deutsch so viel wie "Benutzbarkeit". Ein Websurfer bewegt sich nicht immer so auf einer Website wie es der Designer geplant und sich gedacht hat. Viele Websites sind mißverständlich, verbergen Wichtiges, sind nur unter Schwierigkeiten zu benutzen oder überfordern den Besucher in ihrer Aufmachung und Gestaltung. Genau hier setzt Usability an, indem sie dem Surfer bei seiner Tätigkeit über die Schulter schaut und daraus allgemeingültige Schlußfolgerungen ableitet.
UCD UCD ist die Kurzform für "User Centered Design". Gemeint ist, dass Aufbau und Aussehen einer Website nicht so sehr den Vorlieben und Fähigkeiten eines Webdesigners entsprechen, sondern den Wünschen und Erfordernissen der Besucher einer Website. Die erreicht man durch Umfragen, Studium von Leserbriefen und Logdateien und durch Tests, die auch im kleinen Rahmen durchgeführt werden können.
Virales Marketing Eigentlich nichts anderes als "Mund-zu-Mund-Propaganda ", jedoch auf das Internet und seine Möglichkeiten bezogen. Die Metapher virales (engl. viral) Marketing verdankt Ihren Namen der Schnelligkeit, mit der sich Werbebotschaften wirkungsvoll und flächendeckend vermehren. Wie ein Virus verbreiten sich Informationen über Internetdienste, ohne dass die betroffenen Unternehmen auch nur den kleinsten Betrag in entsprechende Marketingmaßnahmen investiert hätten.
Waybackmachine Was weg ist, ist nicht unbedingt verloren. Erste Anlaufstelle in solche Fällen ist Google. Dort werden Seiten zwischengespeichert und im Archiv noch eine Weile verfügbar gehalten. Mit etwas Glück wird man dort schon fündig. Eine Art Langzeitgedächtis des WWWs bildet die Web.archive.org Dort werden Seiten über Jahre hinweg gespeichert.
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